Mindestens ein Mal im Jahr findet bei uns das Seminar „vom Baum zum Fass“ statt.
Um diesen Tag für die Teilnehmer so attraktiv wie möglich zu gestalten, bedarf es einigem an Vorbereitung.

Planung

Fahrplan festlegen:

Zunächst einmal muss aus einer großen Auswahl an Themen herausgesucht werden, worüber an diesem Tag referiert werden soll. Hierzu ist es wichtig zu wissen, wer denn als Besucher vor Ort sein wird. Wenn zum Beispiel der Hauptteil der Gäste Winzer sind, macht es wenig Sinn, wenn über das Charring von Whiskyfässern gesprochen wird.

Wenn der grobe Fahrplan der Vorträge steht (normalerweise sind das 3 oder 4), geht die Vorbereitung erst richtig los: die einzelnen Redner arbeiten an ihren Präsentationen, suchen Bilder Texte und Anschauungsmaterial zusammen. Dann müssen die Räume geplant werden: finden alle Vorträge nacheinander im selben Raum statt, oder parallel in verschiedenen Räumen. Wenn getrennt wird: wie? Lassen wir die Teilnehmer entscheiden oder bestimmen wir das?

Ich kann Ihnen sagen: das liest sich wesentlich unkomplizierter, als es tatsächlich ist… bei unserem letzten Seminar haben wir kurzerhand die Gruppen in englisch- und deutschsprachig unterteilt. Mit dem Nebeneffekt, dass einen Tag vor der Veranstaltung noch „schnell“ die gesamte Haupt-Präsentation ins Englische übersetzt werden musste. War aber kein großes Problem. Wenn die Firma Eder neben tollen Fässern nämlich eins hat, dann ist das Sprachvielfalt. Oder kennen Sie noch einen 40-Mann-Betrieb, in dem 10 Sprachen fließend gesprochen werden?

Unsere Sprachen

Pfälzisch 😉 (Deutsch), Englisch, Französisch, Polnisch, Türkisch, Italienisch, Tschechisch, Albanisch, Rumänisch, Litauisch

Logistik und leibliches Wohl

Ok… Vorträge und Räumlichkeiten sind soweit geplant. Jetzt geht’s an die Logistik. Normalerweise haben wir ca 40 Teilnehmer. Genug also, um einen Bus zu füllen. Also werden alle Teilnehmer instruiert, dass sich am frühen (sehr frühen) Morgen des Seminars an einem großen Platz eingefunden wird, damit Punkt 1 auf der Tagesordnung in Angriff genommen werden kann:
Die Fahrt nach Annweiler am Trifels in den Wald.
Weil es die Veranstaltung jetzt schon seit mehreren Jahren gibt, haben wir natürlich auch Partner die mit uns Hand in Hand gehen. Einer davon ist der Busunternehmer. Nur ein Anruf von seiner Nichte (meiner lieben Kollegin Laura) ist nötig um die Details zu klären. Bis jetzt hat er uns jedes Mal zuverlässig in den Wald und auch wieder nach Bad Dürkheim gebracht.

Kaffee

Gehen wir weiter in unserer Checkliste… und was ist ganz wichtig und immer vorhanden, wenn viele Menschen zusammen kommen? Richtig! Hunger!
Dieses Thema führt jedes Jahr wieder zu heißen Diskussionen zwischen allen Beteiligten. Ich bin mir sicher, wenn wir den einen oder anderen Essen-organisierenden Kollegen nicht einbremsen würden, fielen unsere Teilnehmer noch vor dem Mittagessen in die Futter-Narkose…
Wenn wir uns dann auf das diesjährige Menü geeignet haben, wird langsam eine runde Sache aus unserem Event.

Endspurt

Ungefähr eine Woche vor dem Seminar bereiten wir dann die Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel unsere Riechbar oder die Help-yourself-Station vor. Wieder stellt sich die Frage, was kommt wo hin, wo stört es den Ablauf und den laufenden Betrieb nicht und was wird überhaupt benötigt?
Ebenfalls in der Woche vor dem Event erstellen wir die obligatorischen Namensschilder, damit man später auch weiß, mit wem man es zu tun hat. Dass das so kurzfristig passiert hat einen einfachen Grund: Wenn Absagen kommen, dann in dieser Zeit.

Und dann kann es eigentlich schon losgehen:

Am Tag vor dem Seminar reisen die ersten Teilnehmer an. Mit den Teilnehmern, die eine weitere Anreise hatten, bieten wir ein geselliges Abendessen in einem regionalen Lokal an (wirklich sehr gesellig und oft feuchtfröhlich). Dann geht’s in die umliegenden Hotels, am Seminartag klingelt ja sehr früh der Wecker – um 7 Uhr ist Abfahrt nach Annweiler in den Wald.
Dort lernen die Teilnehmer dann etwas über das Eichenholz und seine Eigenarten. Das absolute Highlight ist aber natürlich die Live-Fällung einer 200 Jahre alten Eiche.

Im Anschluss fahren wir alle zusammen wieder nach Bad Dürkheim, wo unser Team dann durch einen ereignisreichen und lehrreichen Tag führt.

Das legendäre "Come Together"

Abgeschlossen wird unser Seminar vom legendären „Come-Together“ im Anschluss an die Veranstaltung.
Was daran legendär ist? Das verrate ich Euch, wenn Sie dann da seid. Das nächste „vom Baum zum Fass“-Event ist übrigens am 16. Januar 2020, wir freuen uns auf Euch!

Bis zum nächsten Mal!

Angela Pfahler

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